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auXion will Mitgliedsbeitrag durch AGB einführen

14. Januar 2013 von RA Christian Solmecke

Der Onlinemarktplatz auXion kündigte seinen Mitgliedern per E-Mail an, dass eine Mitgliedschaft in Zukunft durch AGB-Änderung kostenpflichtig sei.

© ascain64 - Fotolia

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Über E-Mail kündigte auXion seinen registrierten Mitgliedern an, ab dem 1. Februar 2013 monatlich einen Mitgliedsbeitrag von einem Euro zu erheben. Das Mitgliedskonto der Nutzer soll laut AGB monatlich mit diesem Betrag belastet werden.

Begründet wurden die Maßnahmen von auXion damit, dass man mit den erzielten Mehreinnahmen vermehrt in Werbung investieren und zudem den monatlichen Flatratebeitrag der Verkäufer in Höhe von acht Euro kürzen könne. Sollte man die neue Regel nicht akzeptieren, hatte man lediglich die Möglichkeit sein Benutzerkonto zu löschen.

 

Zweifelhaft ist, ob ein solches Vorgehen überhaupt rechtmäßig ist. Denn im Grunde müsste für eine AGB-Änderung jedes Mitglied sein Einverständnis ausdrücklich bekunden.

Vorschläge gehen dahin, dass man bei einem Login über die vorgenommen Änderungen informiert wird und daraufhin sein Einverständnis ausdrücklich bestätigt.

Allem Anschein zufolge ist die Kritik bei auXion nicht auf taube Ohren gestoßen. In einer Mitteilung schreiben sie, dass die Nutzungsgebühr nur für aktive Mitglieder anfällt und stellt darauf ab, dass die Gebühr insbesondere Flatrate und Shopgebühren für Verkäufer vermeiden soll.

Genau die haben hierauf bereits reagiert, indem sie den Käufer bei entsprechendem Einkaufswert den einen Euro Mehraufwand gutschreiben.

 

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