In einem Urteil vom 22.04.2010 (Az. I-4 U 205/09) hat das OLG Hamm entschieden, dass die beworbenen Waren bei einem Online-Verkauf vorrätig sein müssen oder ein Hinweis auf einen Liefertermin erfolgen muss, da sonst eine Irreführung des Verbrauchers vorliegt.
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OLG Hamm: beworbene Waren müssen vorrätig sein oder es muss auf einen Liefertermin hingewiesen werden
6. September 2010 von RA Christian Solmecke
Schlagworte:Bevorratung, Liefertermin, Werbung
Irreführung bei Lieferung „frei Haus“, wenn Verpackungskosten berechnet werden
3. September 2010 von RA Christian Solmecke
Wirbt ein Online-Händler mit einer Lieferung „frei Haus” und werden hinterher Verpackungskosten berechnet, so stellt die Werbung nach einem Urteil des OLG Hamm (vom 04.05.2010; Az. 4 U 32/10) eine Irreführung des Verbrauchers dar.
Schlagworte:Lieferung "frei Haus", Werbung
OLG Düsseldorf: Werbung mit „statt“-Preisen ist auch ohne weitere Hinweise zu dem durchgestrichenen Preis zulässig
1. September 2010 von RA Christian Solmecke
Das OLG Düsseldorf hat sich in einem aktuellen Urteil vom 29.06.2010 (Az. I-20 U 28/10) mit der Frage auseinandergesetzt, ob die Werbung im Online-Shop mit einem Statt-Preis zulässig ist, wenn keine Erläuterungen erfolgen, worauf sich der durchgestrichene Preis bezieht.
Schlagworte:"statt"-Preise, Werbung
LG Passau: Hinweis „Form und Farbe der Produktverpackung können geringfügig von den Produktbildern abweichen“ ist nicht wettbewerbswidrig
30. August 2010 von RA Christian Solmecke
In einem aktuellen Urteil vom 15.07.2010 (Az. 1 HK O 32/10) hat das LG Passau entschieden, dass der Hinweis „Form und Farbe der Produktverpackung können geringfügig von den Produktbildern abweichen” nicht unlauter ist.
Schlagworte:Abweichung der Produktverpackung von Produktabbildung
OLG Stuttgart: Werbung „ohne 19 % Mehrwertsteuer“ ist wettbewerbswidrig
27. August 2010 von RA Christian Solmecke
Das OLG Stuttgart hat in einem Urteil (vom 17.04.2008; Az. 2 U 82/07) entschieden, dass die Werbung eines Elektrofachmarktes „ohne 19 % Mehrwertsteuer” unlauter ist, wenn die Rabattaktion auf einen kurzen Zeitraum befristet ist und der Verbraucher nicht genügend Zeit für seine Nachfrageentscheidung hat.
Schlagworte:Rabattaktion, Werbung
OLG Köln: Werbung für veränderten Nachdruck eines Buches darf nicht den Eindruck der inhaltlichen Übereinstimmung mit dem Originalwerk hervorrufen
25. August 2010 von RA Christian Solmecke
Das OLG Köln hatte sich in einem Urteil vom 11.06.2010 (Az. 6 U 23/10) mit Werbeaussagen für einen Nachdruck des Buches mit Werken des Fotokünstlers Helmut Newton auseinanderzusetzen. Zu dem Sachverhalt führte das OLG Köln aus:
Schlagworte:Buch-Nachdruck, Werbung
OLG Hamm: Verbindung von Kauf-auf-Probe-Klausel und Widerrufsbelehrung bei undeutlicher Gestaltung nicht zulässig
20. August 2010 von RA Christian Solmecke
Das OLG Hamm hat in einem Urteil vom 2. März 2010 (Az.: 4 U 208/09) wiederum auf einige für Unternehmer unbedingt zu beachtende Punkte im E-Commerce hingewiesen. Neben fehlender Preisangaben ging es im vorliegenden Fall vor allem um die rechtliche Zulässigkeit der Verbindung einer Klausel, die dem Käufer eine Probezeit gewähren sollte, mit der gesetzlich [...]
Schlagworte:Unterlassung, Wettbewerbsrecht, Widerrufsbelehrung, Widerrufsfrist, Widerrufsrecht
Unterbliebener Hinweis auf Hotelzimmervorrat bei Onlinewerbung - kein Wettbewerbsverstoß
18. August 2010 von RA Christian Solmecke
Das Landgericht Tübingen hat in seinem Urteil vom 12.05.2010, AZ: 5 O 309/09 entschieden, bei einem Online-Angebot eines Hotelzimmers müsse nicht angegeben werden, dass es sich hierbei um das letzte Zimmer in dem angegebenen Zeitraum handele. Auf den `Vorrat` an Zimmern müsse nicht ausdrücklich hingewiesen werden.
Das Gericht führte diesbezüglich aus:
„Entgegen der Auffassung der Klägerin durften [...]
Schlagworte:Onlinewerbung, Vorrat, Wettberwerbsrecht, Wettbewerbsverstoß
OLG Düsseldorf: Werbung mit durchgestrichener „Statt”-Preisangabe ist nicht irreführend
16. August 2010 von RA Christian Solmecke
Mit Urteil vom 29. Juni 2010 (Az.: I-20 U 28/10) hat das OLG Düsseldorf klargestellt, dass Preisangaben in der Form „Statt 49,95 EUR Nur 19,95 EUR” für den Verbraucher nicht irreführend im Sinne des § 5 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 sind.
Schlagworte:irreführende Werbung, Preisangabe
AG München: Notebookkauf beim Discounter
15. August 2010 von RA Christian Solmecke
Kauft ein Kunde ein Notebook bei einem Discounter, so richten sich sämtliche Rückabwicklungsrechte allein gegen diesen. Auch ein separater Garantievertrag mit dem Hersteller ändert daran nichts. Dies hat das AG München mit Urteil vom 30. Dezember 2009 (Az.: 121 C 22939/09) entschieden.
Schlagworte:Garantievereinbarung, Kaufvertrag, Rückabwicklung
Der Werbeslogan „Thalia verführt zum lesen” ist urheberrechtlich nicht schutzfähig
13. August 2010 von RA Christian Solmecke
Das Landgericht Mannheim entschied bereits in seinem Urteil vom 11.12.2009 (Az.: 7 O 343/08), dass es bei dem Werbeslogan „Thalia verführt zum Lesen” an einem hinreichend schöpferischen Eigentümlichkeitsgrad fehle, der eine bloße Durchschnittsgestaltung deutlich überrage und daher nicht als Sprachwerk nach § 2 Abs. 1 Nr. 1 UrhG schutzfähig sei.
Schlagworte:Urheberrecht, Werbeslogan
AG München: Bestellbestätigung ist keine Vertragsannahme
9. August 2010 von RA Christian Solmecke
Eine (automatisch) versandte Bestellbestätigung eines Webshopbetreibers stellt grundsätzlich keine verbindliche Annahmeerklärung dar, so das AG München mit Urteil vom Urteil vom 04.02.2010 (Az.: 281 C 27753/09).
Schlagworte:Bestellbestätigung, Fernabsatzvertrag
OLG Hamm: Gesetzliche Informationspflichten gelten auch für Apps
3. August 2010 von RA Christian Solmecke
Das OLG Hamm hat mit Urteil vom 20. Mai 2010 (Az.: I-4 U 225/09) klargestellt, dass die gesetzlichen Informationspflichten für Internet-Shops in gleicher Weise für Portale gelten, die in abgeänderter Form oder über spezielle Apps auf mobilen Empfangsgeräten aufgerufen werden können.
Schlagworte:Abmahnung, Informationspflichten, Unterlassung, Wettbewerbsrecht, Widerrufsbelehrung
OLG Köln: Ausschluss des Widerrufsrechts für benutzte Kosmetika ist unzulässig
2. August 2010 von RA Christian Solmecke
In einem aktuellen Beschluss des OLG Köln vom 27.04.2010 (Az. 6 W 43/10) ging es um die Zulässigkeit eines Ausschlusses des Widerrufsrechts für benutzte Kosmetika im Fernabsatz.
Schlagworte:Ausschluss, benutzte Kosmetika, Fernabsatz, Widerrufsrecht
LG Osnabrück zur Wettbewerbswidrigkeit von Alleinstellungswerbung
30. Juli 2010 von RA Christian Solmecke
In einem aktuellen Urteil vom 02.06.2010 (Az. 18 O 106/09) hatte das LG Osnabrück zu beurteilen, ob die Werbeaussage „Die wahrscheinlich günstigste Apotheke Deutschlands” eine unzulässige Alleinstellungswerbung und damit wettbewerbswidrig ist.
Schlagworte:Alleinstellungswerbung, Wettbewerbsverstoß
LG Bochum: Bei Rechtsmissbrauch hat der Abmahnende bereits erhaltene Abmahnkosten zu erstatten
28. Juli 2010 von RA Christian Solmecke
Das LG Bochum hat in einem Urteil vom 05.05.2010 (Az. I-13 O 217/09) entschieden, dass der Abgemahnte bei einer rechtsmissbräuchlichen Abmahnung gegen den Abmahnenden einen Schadensersatzanspruch hat und bereits gezahlte Abmahnkosten zurück verlangen kann.
Schlagworte:Abmahnkosten, Abmahnung, Rechtsmissbrauch, Schadensersatz
OVG Koblenz zur Gebührenfreiheit für Zweitgeräte, die gewerblich genutzt werden
26. Juli 2010 von RA Christian Solmecke
In einem aktuellen Urteil vom 17.06 2010 (Az. 7 A 10416/10.OVG) hat sich das Oberverwaltungsgericht Koblenz mit der Rundfunkgebührenpflicht von Computern, die nicht ausschließlich privat genutzt werden, auseinandergesetzt.
Schlagworte:Gebührenfreiheit für Zweitgeräte, GEZ
LG Düsseldorf: Reiseportal muss Gesamtpreis eines Flugs inkl. Buchungsgebühren angeben
23. Juli 2010 von RA Christian Solmecke
Das LG Düsseldorf hat sich in einem Urteil vom 03.02.2010 (Az. 12 O 173/09) mit den Preisangaben auf Reiseportalen auseinandergesetzt und entschieden, dass bei Angabe eines Gesamtpreises für einen Flug dieser auch die anfallenden Buchungsgebühren enthalten muss.
Schlagworte:Grundpreis, Preisangaben, Reiseportal
OLG München zur Zulässigkeit der Zusatzangabe des Ortes im Unternehmensnamen
21. Juli 2010 von RA Christian Solmecke
Das OLG München hat mit Beschluss vom 28.04.2010 (Az. 31 Wx 117/09) entschieden, dass ein Unternehmensname mit einer Zusatzangabe des Ortes zulässig ist und nicht gegen den Grundsatz der Firmenwahrheit verstößt.
Schlagworte:Firmenänderung, Handelsregistereintragung, Ortsangabe
AG Gummersbach: Schadensersatz bei unberechtigtem Abbruch einer Internet-Auktion
19. Juli 2010 von RA Christian Solmecke
In einem aktuellen Urteil vom 28.06.2010 (Az. 10 C 25/10) hat das AG Gummersbach entschieden, dass der Verkäufer dem Käufer zu Schadensersatz statt der Leistung verpflichtet ist, wenn der Verkäufer die eBay-Auktion unberechtigt vor dem eigentlichen Auktionsende abbricht und die Lieferung des Gegenstands anschließend endgültig verweigert.
Schlagworte:Abbruch einer Auktion, Internetauktionsplattform, Schadensersatz