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BGH: Überschrift über Widerrufsbelehrung „Verbraucher haben das folgende Widerrufsrecht“ ist erlaubt

28. April 2012 von RA Christian Solmecke

Werden Kunden von einem Online-Shop durch die Formulierung „Verbraucher haben das folgende Widerrufsrecht“ in der Überschrift zur Widerrufsbelehrung in die Irre geführt? Hierzu gibt es aktuelle Entscheidung des BGH, die für Online-Händler interessant ist.

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LG Bonn zum Handeln unter einem fremden eBay-Account

28. April 2012 von RA Christian Solmecke

Der Inhaber eines eBay-Accountes wird normalerweise dann Vertragspartner- mit allen damit verbundenen Verpflichtungen, wenn ein Dritter seinen Account für den Erwerb einer Sache benutzt. Dies gilt allerdings nicht immer, wie sich aus einer Entscheidung des Landgerichtes Bonn ergibt.

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OLG München: Keine „Doppelte“ 40-Euro-Klausel in Widerrufsbelehrung

23. April 2012 von RA Christian Solmecke

Das OLG München hat mit Beschluss vom 7.2.2012 (Az.: 29 W 212/12) entschieden, dass als vertragliche Vereinbarung zur Tragung der Kosten der Rücksendungskosten durch den Verbraucher im Sinne des § 357 Abs. 2 S. 3 BGB eine in den AGB enthaltene Widerrufsbelehrung genügt. Andere Oberlandesgerichte verlangten bisher hingegen vor der Widerrufsbelehrung eine weitere 40-Euro-Klausel in den AGB.

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Vorsicht vor gefälschter Abmahnung der Wettbewerbszentrale!

18. April 2012 von RA Christian Solmecke

Onlinehändler aufgepasst: Seit einigen Tagen sind etliche Abmahnschreiben im Umlauf, in denen vermeintlich die Wettbewerbszentrale zur Abgabe einer Unterlassungserklärung sowie zum Ersatz von Kosten in Höhe von 403,00 € auffordert. Vorgeworfen wird hierbei ein angeblicher Wettbewerbsverstoß. Ein anonymisiertes Exemplar kann hier eingesehen werden.

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Achtung Onlinehändler: Button im Shop wird bald Pflicht

9. April 2012 von RA Christian Solmecke

Als Onlinehändler sollten Sie möglichst bald die Button-Lösung auf Ihrer Webseite umsetzen. Ansonsten müssen Sie mit einschneidenden Konsequenzen wie teuren Abmahnungen rechnen.

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AG Verden zum Schadensersatz wegen Nichterfüllung bei eBay-Auktion

8. April 2012 von RA Christian Solmecke

Muss ein eBay Verkäufer Schadensersatz leisten, wenn er den dort angebotenen Artikel einfach an einen Dritten weiterverkauft? Hierzu gibt es ein aktuelles Urteil des AG Verden.

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OLG München zur wettbewerbsrechtlichen Abmahnung eines Konkurrenten wegen Verletzung des Datenschutzes

16. März 2012 von RA Christian Solmecke

Nach einer aktuellen Entscheidung des Oberlandesgerichtes München können Online-Händler normalerweise nicht gegen einen Konkurrenten vorgehen, der gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen verstößt.

Im vorliegenden Fall hatte ein Gasversorger Kunden abgeworben. Doch nach dem Wechsel blieb der frühere Energieversorger nicht untätig. Er schickte seinen früheren Kunden ein Werberundschreiben, um sie damit zu einer Rückkehr zu bewegen. Als der jetzige Versorger davon erfuhr, mahnte er seinen Konkurrenten wegen Verstoßes gegen das Datenschutzrecht ab. Er verlangte, dass die Nutzung der Kundendaten zu Werbezwecken unterlassen wird. Darüber hinaus sollte er einer strafbewehrten Unterlassungserklärung. Nach seiner Ansicht sei er dazu berechtigt, weil dieses Verhalten zugleich wettbewerbswidrig sei. Weil der Gasversorger sich weigerte, wurde er schließlich verklagt.

Doch das Oberlandesgericht München wies die Klage mit Urteil vom 12.01.2012 (Az. 29 U 3926711) ab. Die Richter begründeten das damit, dass der Gasversorger nicht gegen das Wettbewerbsrecht verstoßen hat. Hierfür müsste das Bundesdatenschutzrecht als Marktverhaltensregel im Sinne von § 4 Nr. 11 UWG anzusehen sein. Dies sei jedoch aufgrund des Schutzzweckes nicht der Fall. Denn durch das Datenschutzrecht solle ausschließlich das Persönlichkeitsrecht des einzelnen Bürgers geschützt werden. Es gehe hingegen nicht darum, die wettbewerbsrechtliche Entfaltungsfreiheit der Mitbewerber zu schützen.

Hierzu entscheiden die Gerichte bisher unterschiedlich. Das Urteil des Oberlandesgerichtes München liegt auf einer Linie mit einer Entscheidung des Kammergerichtes Berlin vom 29.04.2011 (Az. 5 W 88/11). In dieser befanden die Richter, dass ein Konkurrent nicht gegen die datenschutzwidrige Verwendung des Facebook-Like-Buttons vorgehen durfte. Demgegenüber hat das Oberlandesgericht Stuttgart mit Urteil vom 22.02.2007 (Az. 2 U 132/06) entschieden, dass die  Verletzung von datenschutzrechtliche Bestimmungen unter Umständen auch gegen Wettbewerbsrecht verstoßen. Diese Voraussetzung liegt vor allem vor, wenn Verbraucher durch massive Werbung belästigt werden.

Als Online-Händler sollten Sie Verstöße gegen das Datenschutzrecht vermeiden, weil Sie auf jeden Fall mit einer Abmahnung durch den Datenschutzbeauftragten rechnen müssen. Außerdem besteht in Bezug auf Abmahnungen durch Konkurrenten eine rechtlich unsichere Situation. Aufgrund dessen sollten Sie sich am besten durch einen Rechtsanwalt beraten lassen, damit Ihr Online-Shop abmahnsicher ist.

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eBay-Auktion: Wohnwagen-Verkauf für 56 Euro trotz vorzeitiger Beendigung

16. März 2012 von RA Christian Solmecke

Wann ist der vorzeitige Abbruch einer eBay-Auktion für Händler erlaubt? Hierzu gibt es ein neues Urteil des Landgerichtes Detmold.

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Abmahnungen der Kanzlei Aumann-Mangels im Auftrag des Verlages Richard Aumann & Co.

22. Februar 2012 von RA Christian Solmecke

Die Kanzlei Aumann-Mangels aus Holzminden mahnt in letzter Zeit wieder vermehrt für die Firma Richard Aumann & Co. aus Bad Arolsen ab. Mittlerweile jedoch nicht nur wegen angeblichen Missachtungen gegen die Pflicht zur ordnungsgemäßen Widerrufsbelehrung, sondern zusätzlich wegen angeblicher Verstöße gegen das Buchpreisbindungsgesetz. Hierbei geraten nun oftmals auch Privatpersonen ins Visier der Abmahnanwälte.

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Achtung Online-Händler: App muss über ordnungsgemäßes Impressum verfügen!

18. Februar 2012 von RA Christian Solmecke

Insbesondere Shopbetreiber und Webentwickler sollten aufpassen. Ihre Apps müssen normalerweise ein ordnungsgemäßes Impressum enthalten. Bereits Kleinigkeiten können schnell zu einer teuren Abmahnung oder sogar Klage führen.

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Verlag wegen kostenlos angebotenem E-Book abgemahnt

17. Februar 2012 von RA Christian Solmecke

Ein Verlag hatte eine ungewöhnliche Idee. Er bot auf seiner Webseite ein E-Book zum kostenlosen Download an und überließ den Nutzern, ob sie sie dafür Naturalien oder Cash als freiwillige Spende anbieten. Dafür bekam er jetzt unangenehme Post von einem Rechtsanwalt.

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OLG Hamm verbietet irreführende Werbung mit einem „Festpreis“ bei Stromerzeuger

13. Februar 2012 von RA Christian Solmecke

Die Werbung eines Stromerzeugers mit einem „Festpreis“ klang auf den ersten Blick vielversprechend. Ein Hinweis im Kleingedruckten enthielt allerdings eine Ausnahme, die es wider Erwarten in sich hat. Aufgrund dessen entschied das Oberlandesgericht Hamm, dass hierin eine Irreführung des Verbrauchers liegt.

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Achtung eBay-Händler: Die Verwendung des Wortes „Garantie“ kann wettbewerbswidrig sein

13. Februar 2012 von RA Christian Solmecke

Aus einer aktuellen Entscheidung des Oberlandesgerichtes Hamm ergibt sich erneut, dass insbesondere Verkäufer bei eBay bei der Verwendung des Wortes Garantie aufpassen müssen. Der bloße Verweis auf eine angeblich bestehende Garantie reicht nicht. Ansonsten müssen Sie mit einer teuren Abmahnung rechnen.

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OLG Hamm: Auch bei eBay-Auktionen 14-tägige Widerrufsfrist!

5. Februar 2012 von RA Christian Solmecke

Das Oberlandesgericht Hamm hat in einem Berufungsverfahren entschieden, dass das Überlassen der Widerrufsbelehrung per Email nach Ablauf einer eBay-Auktion ausreichend sein kann, um die 14-tägige Widerrufsfrist im Fernabsatzhandel zur Anwendung gelangen zu lassen.

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Achtung Online-Händler: Bei einer Abmahnung sollten Sie ebenfalls an das Google-Cache denken!

4. Februar 2012 von RA Christian Solmecke

Wer als Betreiber einer Webseite eine Abmahnung wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsrecht oder das Urheberrecht erhält und zur Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung aufgefordert wird, sollte aufpassen. Denn allein das Entfernen der rechtswidrigen Inhalte von der Webseite reicht nicht aus.

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Achtung Online-Händler: In Widerrufsbelehrung sollten Sie nicht nur das Postfach angeben!

4. Februar 2012 von RA Christian Solmecke

Der Bundesgerichtshof hat kürzlich entschieden, dass in einer Widerrufsbelehrung auch eine Postfachadresse angegeben werden durfte. Allerdings lag der Vertragsschluss schon einige Jahre zurück.

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IHK verklagt ULD wegen Vorgehen gegen Gefällt-mir-Button

25. Januar 2012 von RA Christian Solmecke

Nachdem der schleswig-holsteinische Datenschützer Thilo Weichert weiterhin bei der Einbindung des Facebook gefällt-mir-Buttons mit einem Bußgeld bis zu 50.000 € droht, möchte die IHK-Schleswig Holstein das ULD jetzt durch Erhebung einer Klage zur Raison bringen. Insbesondere Online-Händler sollten hier weiterhin vorsichtig sein.

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KG Berlin: Onlinehändler verstoßen bei fehlenden Handelsregisterdaten und Umsatzsteuer – ID gegen Impressumspflicht

25. Januar 2012 von RA Christian Solmecke

Achtung Onlinehändler: Sie sollten unbedingt auf ein abmahnfestes Impressum achten. Hierzu gehört-entgegen einer früheren Entscheidung des Landgerichtes Berlin-auch die Angaben zum Handelsregister sowie der Umsatzsteuer ID. Dies hat das Kammergericht Berlin als Berufungsinstanz entschieden und das Urteil des Landgerichtes Berlin aufgehoben. Die Richter des Kammergerichtes stehen mit ihrer überzeugend begründeten Auffassung nicht alleine da.

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Achtung Onlinehändler: Widerrufsrecht erlischt nicht bei unzureichender Widerrufsbelehrung

19. Januar 2012 von RA Christian Solmecke

Die Rechtsprechung stellt an eine ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung im Onlineshop hohe Anforderungen. Bereits kleine Abweichungen von der Musterwiderrufsbelehrung haben schnell zur Folge, dass die 14-tägige Widerrufsfrist für Kunden gar nicht erst an zu laufen beginnt. Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang eine aktuelle Entscheidung des Amtsgerichtes Hamburg-Wandsbek.

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Achtung Unternehmer: Gewerblich genutzte Facebook Seiten müssen mit ordnungsgemäßem Impressum versehen werden!

12. Januar 2012 von RA Christian Solmecke

Wer eine kommerziell ausgerichtete Webseite bei Facebook betreibt, sollte diese ebenfalls mit einem vollständigen Impressum ausstatten. Ansonsten muss er mit einer teuren Abmahnung rechnen. Immer mehr Gerichte gehen hier nämlich von einem wettbewerbswidrigen Verstoß gegen das Telemediengesetz aus.

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